Vermutlich müssten hauptamtliche Stellen aufgrund des Mitgliederschwunds abgebaut werden.
Brauchen wir 1,5 Stellen auf Nordelbischer Ebene für die Verbesserung der Arbeit von Ehrenamtlichen Mitarbeitern in der ev. Kirche im Norden.
1,5 Stellen kosten genauso viel, wie wir in Grube aus Steuerzuweisungen für unsere Gemeinde bekommen.
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epd-nordmail - Sondersendung zur nordelbischen Synode vom 18. bis 19. November Nordelbien will das ehrenamtliche Engagement stärken und hat ein entsprechendes Arbeitskonzept beschlossen. Konkret soll eine "Arbeitsstelle Ehrenamt" mit 1,5 Stellen eingerichtet werden. Der Umgang mit ehrenamtlichen Mitarbeitern sei für die Kirche zukunftsentscheidend, sagte Elisabeth Lingner, Mitglied der Kirchenleitung. Vermutlich müssten hauptamtliche Stellen aufgrund des Mitgliederschwunds abgebaut werden. Die Kirche könnte noch mehr Menschen für das Ehrenamt gewinnen, sagte Lingner. Vor allem Jugendliche, Migranten und "bildungsferne Milieus" sollten angesprochen werden. Unklar ist, wie viele Menschen sich in der Nordelbischen Kirche ehrenamtlich engagieren. Offiziell wird die Zahl mit 65.000 angegeben. Die Statistik beruht jedoch auf Befragungen der Gemeinden, die sehr unterschiedliche Kriterien haben. Engagiert sind sie vor allem in der Musik, bei Gemeindefesten, in Gremien sowie in der Kinder- und Jugendarbeit. Nordelbien will Ehrenamt fördern Rendsburg (epd). Die Nordelbische Kirche will das ehrenamtliche Engagement stärken. Ein entsprechendes Konzept hat die nordelbische Synode (Kirchenparlament) am Freitag in Rendsburg beraten. Der Umgang mit Ehrenamtlichen sei für die Kirche zukunftsentscheidend, sagte Elisabeth Lingner, Mitglied der Kirchenleitung. Vermutlich müssten hauptamtliche Stellen aufgrund des Mitgliederschwunds abgebaut werden. Konkret soll eine "Arbeitsstelle Ehrenamt" mit 1,5 Stellen eingerichtet werden. Es seien mehr Menschen zum ehrenamtlichen Engagement bereit, als sie es tatsächlich tun, sagte Lingner. Vor allem Jugendliche, Migranten oder "bildungsferne Milieus" sollten angesprochen werden. Lingner: "Wie viele männliche Jugendliche ohne Hauptschulabschluss sind in unseren Gemeinden aktiv?" Zunehmend möchten sich Menschen für befristete Projekte engagieren. Die Kirche brauche Organisationsstrukturen, um das Ehrenamt zu stärken. In dieser Frage bilde Nordelbien das "Schlusslicht in der Kirchenlandschaft." Unklar ist, wie viele Menschen sich in der Nordelbischen Kirche ehrenamtlich engagieren. Offiziell wird die Zahl mit 65.000 angegeben. Die Statistik beruht auf Befragungen der Gemeinden. Allerdings zählen einige Gemeinden beispielsweise Chormitglieder dazu, andere nur die Chorleitung. Neben der Musik sind die meisten Ehrenamtlichen bei Gemeindefesten, in Gremien sowie in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert. Die Kirche sei der "heimliche Riese des ehrenamtlichen Engagements", sagte Cornelia Coenen-Marx, Oberkirchenrätin im EKD-Kirchenamt in Hannover. Der Kirche fehle vor allem die Altersgruppe zwischen 31 und 45 Jahren. Frauen würden sich in diesem Alter eher in Kindergärten oder Schulen engagieren. Auffällig sei, dass vor allem gebildete und sozial gut abgesicherte Menschen in der Kirche mitarbeiten. Erwerbslose und Migranten hätten es dagegen schwer, einen Ort für ihr Engagement zu finden.